ÜBER MICH
Quartiere und Wohnräume in Zukunft so zu gestalten, dass dort Menschen mit oder ohne Beeinträchtigungen leben können, treibt mich an! Analoge und digitale Räume müssen dabei flexible, den Bedarfen der unterschiedlichen Personen entsprechend, angepasst werden. Menschen jeden Alters können gemeinsam den öffentlich Raum nutzen und ihre Wohnung frei wählen, Lösungen müssen dafür jedoch oft neu gedacht und mit Ihnen gemeinsam entwickelt werden. Es gilt Barrieren erst garnicht zu bauen, von Best-Practice-Beispielen zu lernen und Disziplinen zusammenzudenken. Transformationen und Innovationen werden so mit bestehenden Ressourcen neu verknüpft.
Den Startschuss für quartiersdesign gab eine befreundete Architektin. Sie sprach mich an die soziale Bauleitung in einem Projekt zu übernehmen. So entstand die Idee der Selbständigkeit. Später wurde mir dann eine Projektleitung angeboten, um zu Themen der Informatik, der Architektur und der Sozialwissenschaft im Kontext des SDG 11 zu forschen. So habe ich seit 2016 freiberuflich und hauptberuflich verschiedenste Projekte gesteuert, gelehrt und Produkte entwickelt.
In den letzten Jahren habe ich verschiedene kommunale und private Träger*innen bei der Projekt- und Produktentwicklung, in der transdisziplinären Lehre sowie bei der Entwicklung von Barrierefreikonzepten, Machbarkeitsanalysen und Konzepten begleitet (z.B. das Sozialen Zentrum in Dortmund). Zu Themen des Universal Designs unterstütze ich Träger*innen bei der Gestaltung und Entwicklung von Lebens-, Kunst und Kulturräumen. Hier ist es mir wichtig bestehende Lösungen transdisziplinär und über örtliche und disziplinäre Grenzen hinwegen zu gestalten.
Ich berate und begleite auf der Grundlage meiner 15-jährigen Leitungserfahrungen als Diplom Sozialarbeiterin, als examinierte Krankenschwester, multiprofessionelle Projektmanagerin und meiner siebenjährigen Projektleitungs-, Forschungs- und Lehrerfahrung in diversen Lehr- und Forschungsprojekten am Fachbereich Architektur und am Fachbereich Informatik der Fachhochschule in Dortmund. Nach zusätzlichem Kenntniserwerb in der Architektur und Stadtplanung (sieben Semester Studium der Architektur – berufsbegleitend und Promotionsstudium in der Raumplanung seit 2025 ) begleite ich seit 2016 Architekturbüros und Projekte zu Fragen der Barrierefreiheit, der Umsetzung des Universal Designs und der Partizipation .
Universal Design, Human-Centered Design, Barrierefreiheit und Partizipation in den Bereichen Wohnen, Schule, Quartiersgestaltung, Tagespflegen für Senioren und Umbauten sind bisher die wichtigsten Themen. Ich arbeite zudem in der Weiterbildung in der Hochschulallianz Ruhr als freiberufliche Dozentin und Lehrbeauftragte. Seit 2018 bin ich in der Forschung und Lehre zur inklusiven öffentlichen Räumen am Fachbereich Architektur der FH-Dortmund tätig und habe im Rahmen meiner Promotion interaktive Ausstellungen (Dortmunder U, Universität Malmö), interaktive Konferenzen, Planspiele und andere transdisziplinäre Methoden der Partizipation entwickelt und evaluiert. Seit 2025 bin ich Promotionstudierende an der Technischen Universität in Dortmund an der Fakultät Raumplanung.
©friederike asche
